Kreisjägerschaft
Siegerland-Wittgenstein e.V.

im Landesjagdverband
Nordrhein-Westfalen e.V.
 
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Beflügelte Phantasie

Rückkehr einstiger Waldbewohner immer wieder ein Thema in den Medien

Weit mehr als die vielen Tiere in unseren Wäldern beflügelt die mögliche Rückkehr von einst heimischen Waldbewohnern die Phantasie Menschen. Nach der Sichtung eines Wolfes in Hessen (siehe SZ vom 12.1.2010) widmet sich jetzt (18.1.2010) das Internetportal DerWesten der Beobachtung von Luchsen. Deren kleinere Geschwister sind längst schon da, wie unser Bericht über die Wildkatzenbeobachtung in Wittgenstein belegt (siehe unten). Hier der Bericht von Wolfram Martin in DerWesten: 

http://www.derwesten.de/staedte/bad-berleburg/Hinweise-auf-den-Luchs-in-Wittgenstein-id4177561.html


 Fuchsjagdwochen als Streitthema

Jäger weisen emotionale Vorwürfe zurück

Die bundesweit auftretende Inititiative "Schonzeit für Füchse" hat es erneut in die Presse geschafft. Der Beginn der Fuchsjagdwochen in der Region wird in einem Bericht als "Massentötung von Füchsen" bezeichnet. Der schlaue Jäger im roten Pelz sorgt nicht nur für viel Zuwachs, sondern steht auch in direkter Nahrungs-Konkurrenz zu den teilweise stark bedrohten heimischen Eulen. Die Jägerschaft sieht die Bestandskontrolle der Füchse deshalb auch aus der Sicht der Hege als wichtige Aufgabe an. Es gibt weitere Argumente in der teilweise emotionalen Diskussion. In der Siegener Zeitung kommen Wittgensteiner Hegeringleiter zu Wort. Hier der Link zum SZ-Artikel vom 12. Januar 2011:

http://www.siegener-zeitung.de/a/421840/streit-um-die-fuchsjagdwoche


Der Wolf vor der Tür...


Rückkehr "nur eine Frage der Zeit" oder eher Zukunftsmusik?

Die Rückkehr des Wolfes nach Siegerland und Wittgenstein ist nach Meinung von Janosch Arnold vom WWF nur eine Frage der Zeit. Überall wo Rehe, Rot- und Scharzwild lebten, gebe es genügend Nahrung, sagte der WWF-Referent für Beutegreifer dem Redakteur der Siegener Zeitung, Dirk Manderbach, nachdem jetzt ein Wolf nördlich von Gießen gesichtet und ein Foto davon als beweiskräftig eingeschätzt worden war. Von einem einzelnen Tier bis zu einer stabilen Population in unserer Region dürfte es allerdings ein langer Weg sein. Niemand weiß das besser, als die heimischen Jäger. Wie man den plakativen Titel auch bewertet: Hier geht es zu dem ausführlichen Text der Siegener Zeitung vom Mittwoch, 12.1.2011:

http://www.siegener-zeitung.de/a/422035/wolf-steht-vor-siegens-haustuer 


Jagd und Hund 2011:

Hartmut Gerlach mit Präparaten in Dortmund

Zwischen Nb-Haaksbergen und Nueva/Andalucia ist Netphen-Herzhausen zunächst nicht leicht auf der Liste der Herkunftsorte der Aussteller zu entdecken. Doch die Freunde der Jagd wissen natürlich genau, dass sie bei der großen Messe Jagd und Hund vom 1. bis 6. Februar 2011 in den Dortmunder Westfalenhallen den Herzhausener Tierpräparator Hartmut Gerlach an seinem Stand antreffen werden. Gerlach ist weit über die Grenzen von Siegen-Wittgenstein und Nordrhein-Westfalen hinaus bekannt in der Szene. Messebesucher finden Gerlach auf der Messe in Halle 7 auf Stand 7.F02. 

http://www.westfalenhallen.de/messen/jagd_und_hund/49.php


Wildkatzenbeobachtung

Wildkatzenbeobachtungen im Hegering B ad Laasphe

Es gibt mittlerweile einige Beobachtungsmeldungen von Wildkatzen im Gebiet des Hegering Bad Laasphe und unter anderem auch zwei Video-Nachweise, die von Fachleuten als Wildkatze eingestuft wurden. Da es sich hier um eine geschützte Art handelt und Verwechslungen mit verwilderten Hauskatzen durchaus möglich sind, sollte man den Abschuss von wildfarbenen Hauskatzen vermeiden. Nachfolgend eine Beschreibung , die die wichtigsten Merkmale der Wildkatze zeigt.

 

 

Merkmale

Typische Merkmale der Wildkatze sind der breite, wuchtige Kopf, der dicke, relativ kurz erscheinende Schwanz mit meist 3 schwarzen Ringen und schwarzem stumpfen Ende, die fleischfarbene Nase und die nicht kontrastreiche sondern eher verwaschene getigerte Zeichnung auf graubeigem Grund. Ausgewachsen misst sie (vom Kopf bis zum Schwanzende) bis zu 120 cm und wiegt zwischen 4 und 8 kg. Die Augen liegen weit auseinander. An der Sohle befindet sich ein kleiner schwarzer Fleck. Das Fell an der Innenseite der Schenkel ist rötlich. Die Vorderpfote hat fünf Zehen (aber nur vier erscheinen im Abdruck), die Hinterpfote vier Zehen. Die Spuren zeigen keinen Krallenabdruck.

Ranz der Wildkatzen im Februar und März. Die Jungen kommen meist im April/Mai zur Welt in Baumhöhlen, Felsspalten oder verlassenen Bauen anderer Säuger. Tragezeit 63-69 Tage, meist 3-4 Junge. Wildkatzen können 7-10 Jahre alt werden. Im allgemeinen sind Wildkatzen Einzelgänger.

 

 

Lebensraum

Größere zusammenhängende Waldgebiete mit hohem Anteil an Freiflächen / Lichtungen (Waldrandzonen). Die Streifgebietsgrößen betragen z.B. in der Eifel 400 bis 2500 Hektar. Offenland wird bis zu einer Entfernung von 1000 Metern vom Wald regelmäßig genutzt; Kätzinnen bevorzugen aber Waldinnenräume und Bachtäler.

 

 

Ernährung:

Magenuntersuchungen ergaben, dass die Wildkatzen zu mehr als 80 % von Kleinsäugern leben, vor allem von Wühlmäusen. Lediglich im Winter, bei dichter Schneedecke, weichen sie auf größere Beutetiere wie Kaninchen, Hasen oder Vögel aus. "In Not" werden auch Eidechsen, Frösche und Insekten gefressen. Gleiches gilt auch für Aas und vegetarische Kost. Die Wildkatze kann keine Rehe reißen!

 

 

Verwechslungsgefahr mit der Hauskatze ist gegeben.

Die Wildkatze wirkt wegen ihres dichteren dicken Fells kräftiger und größer als die Hauskatze. (massiver und korpulenter als Hauskatze); im allgemeinen wirken auch die Beine der Wildkatzen dicker und die Behaarung länger als die der Hauskatze. Insgesamt wirkt der Körperbau plumper und die Schnauze wuchtiger und breiter.

 

 

Die Wildkatze - ein Sympathieträger

Die Wildkatze könnte vom Hegering Bad Laasphe sehr positiv zur Öffentlichkeitsarbeit eingesetzt werden. Sie ist eine sympathische Tierart und das Wiederauftauchen der Katze in Wittgenstein ist sehr interessant für viele Mitbürger. Diesen positiven Effekt sollten wir nutzen und Beobachtungsdaten aller Jäger des Hegerings zentral sammeln und auswerten. Es wird keinen Tourismus von Naturschützern zu den Beobachtungsorten geben und daher auch keine zusätzlichen Störungen in den Revieren durch die Mitteilung der Daten auftreten. Allerdings ist daran gedacht, nach Auswertung von Beobachtungsdaten unseren Mitbürgern auch öffentlich mitzuteilen, dass Beobachtungsdaten der Wildkatze von Jägern gesammelt werden und dass man sich um die Bestandsentwicklung dieser Tierart kümmert. Tue Gutes und rede darüber. Wir können unser Bild in der Öffentlichkeit durch diese Aktion sicherlich verbessern. Ich bitte daher darum, jede Beobachtung oder auch mutmaßliche Beobachtung von Wildkatzen an die unten genannte Adresse zu senden bzw. mir die Beobachtungsdaten telefonisch mitzuteilen.

Ein Formular zur Meldung von Wildkatzenbeobachtungen finden Sie untenstehend.

 

 

 

Meine Anschrift:

Stefan Völkel
Moltkestraße 29
57319 Bad Berleburg
02751 / 6979
Mail: stefan.voelkel(at)web.de

 

 

 

Wildkatzenbeobachtung

 

 

 

 

 

Datum: __________________________

 

 

Uhrzeit:__________________________

 

 

 

 

 

Beobachtungsort: ___________________________________

 

 

Ca. Höhe über NN: _______m

 

 

Wetter: ____________________________________________

 

 

Biotop: ____________________________________________

 

 

Anzahl:_____________________

 

 

Bemerkungen (z.B. Verhalten der Katze):

 

 

Nachweisart (ankreuzen):

  •  Sichtnachweis
  •  Foto- oder Videonachweis
  •  Spurennachweis

 

 

Name und Adresse des Beobachters:

 

 

-

 

 

-

 

 

-

 

 

Erläuterung:

  • Im Feld "Beobachtungsort" soll die Flurbezeichnung genannt werden, z.B. Ilsetal, Kirschwiesental etc.
  • Im Feld "Biotop" soll der Beobachtungsort beschrieben werden, z.B. Buchenaltholz, Waldwiese, Windwurffläche
    etc.


Übersicht des im Jagdjahr 2007/2008

im Kreis Siegen-Wittgenstein erlegten Wildes

Die Details finden Sie in unserer Streckenliste.



 

 

ACHTUNG! Luftbilder vom Revier unter "Links"

Ab sofort besteht unter der Rubrik "Links" die Möglichkeit, sich das eigene Revier (oder das Revier des Nachbarn..) aus der Vogelperspektive anzusehen!

Und so geht´s:
Einfach unter der Rubrik "Links" mit der Maus "Luftbilder" anklicken - dann z. B. SIEGEN eingeben und dann mit Hilfe der linken Zoom-Tabelle das Revier finden!

Zudem besteht die Möglichkeit auf der angezeigten Karte mit gedrückter linker Maustaste das Zielgebiet per Hin- und Herschieben zu finden!

Wechselt anschließend auf die Anzeige "Hybrid" oder "Luftansicht" (in angezeigtem Bereicht rechts oben)


Viel Spass!

Jagdzeiten und Termine


Jagdbar im Monat Mai:

Rehböcke und Schmalrehe

Jungkaninchen, Jungwaschbären,
Jungmarderhunde, Jungfüchse
und Frischlinge. Für den Kreis
Siegen-Wittgenstein ist aus Gründen
der Wildseuchenbekämpfung 
(Schweinepest) die Schonzeit für
Überläuferkeiler und nicht führende
Überläuferbachen aufgehoben. 
Jagdzeiten in NRW


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