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18.2.2011:
Naturkenntnisse: mangelhaft
Leserschaft nicht für dumm verkaufen
Der Vorstand der Kreisjägerschaft Siegerland-Wittgenstein wendet sich energisch gegen Darstellungen des Leserbriefautors Jürgen Voß, der seine Angriffe auf die Jagd unter dem Titel „Große Freilandhaltung“ am 18. Februar in einer Siegerländer zeitung veröffentlicht hat. Hier der Text:
Dass Jürgen Voß als ausgewiesener Jagdgegner und selbsternannter Tierfreund jede Gelegenheit nutzt, um gegen Jagd und Jäger zu wettern, wäre keines Leserbriefes wert.
Wenn er jedoch seine eigenen Irrungen öffentlich als „wissenschaftliche Fakten“ verkauft, verdient die Leserschaft eine Richtigstellung:
1. Jagd ist als nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen gemäß der internationalen Konventionen von Rio (1992) und Amman (2000) und somit als eine Form des Naturschutzes anerkannt. „Use it or lose it ,“ zu Deutsch „“nutze es oder verlier es“, lautet das Motto, nach dem weltweit gerade auch durch die Jagd Artenschutz betrieben wird.
2. In Deutschland wurde seit über 100 Jahren keine einzige Wildart durch die Jagd ausgerottet. Ganz im Gegenteil haben sich Jäger in vielen Fällen um die Wiederansiedlung oder den Schutz gefährdeter Arten verdient gemacht. Die Beispiele reichen von der erfolgreichen Wiedereinbürgerung des Wanderfalken bis zum Bestandsschutz der Schnepfe.
3. Die Fütterung von Wild unterliegt strengsten gesetzlichen Auflagen. Von Mästen kann überhaupt keine Rede sein. Unter der Maxime „so wenig wie möglich und so viel wie nötig“ geht es darum, das Wild in Notzeiten (welche gesetzlich definiert sind) aus Tierschutzgründen (dieser Gedanke sollte einem selbsternannten Tierfreunde ja nicht unbekannt sein) vor einem qualvollen Hungertod zu schützen.
4. Die Frage, ob die zeitgemäße Bejagung von Schalenwild sinnlos ist, möge Herr Voß doch bitte zunächst mit Waldbauern und Landwirten klären. Denn deren Eigentum und deren Existenz wären regelmäßig bedroht, wenn die Wildbestände anwachsen würden.
5. Dass die Natur schon alles selbst regelt, ist eine Auffassung, die modernem Natur- und Artenschutz völlig entgegensteht. Es geht gerade darum, in unserer modernen Kulturlandschaft die Kulturflüchter zu fördern und die Gewinner der Kulturlandschaft oder gar neu eingewanderte Tier- und Pflanzenarten zu regulieren.
6. Letztlich ist die Jagd auch Lieferant hervorragender Produkte. Dazu zählt leckeres Wildbret aus heimischen Revieren ebenso wie Rauchware, also Tierfelle. Das Fell des Fuchses (der Fuchsbalg) ist ein hochwertiger Bekleidungsstoff und aus ökologischer Sicht jedem Kunstpelz, für den ja Erdöl verbraucht wird, vorzuziehen.
Kreisjägerschaft Siegerland-Wittgenstein
Der Vorstand
Januar 2011:
Jagd und Hund 2011:
Hartmut Gerlach mit Präparaten in Dortmund
Zwischen Nb-Haaksbergen und Nueva/Andalucia ist Netphen-Herzhausen zunächst nicht leicht auf der Liste der Herkunftsorte der Aussteller zu entdecken. Doch die Freunde der Jagd wissen natürlich genau, dass sie bei der großen Messe Jagd und Hund vom 1. bis 6. Februar 2011 in den Dortmunder Westfalenhallen den Herzhausener Tierpräparator Hartmut Gerlach an seinem Stand antreffen werden. Gerlach ist weit über die Grenzen von Siegen-Wittgenstein und Nordrhein-Westfalen hinaus bekannt in der Szene. Messebesucher finden Gerlach auf der Messe in Halle 7 auf Stand 7.F02.
http://www.westfalenhallen.de/messen/jagd_und_hund/49.php
Dezember 2010:
Wildtier-Bestände einschätzen
Wichtige Erkenntnisse über das Vorkommen unserer Wildtierarten hat die letzte Flächen deckende Einschätzung durch die Revierpächter gebracht. Jetzt gibt es eine Wiederholung. Borchert bittet um Mithilfe.
Das sagt LJV-Präsident Borchert:
Fragebogen
Dezember 2010:
Pflichtmitgliedschaft in Jagdgenossenschaft bestätigt
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat heute in Straßburg entschieden, dass die Pflichtmitgliedschaft in einer Jagdgenossenschaft nicht gegen die Europäische Menschenrechtskonvention (EMRK) verstößt. Damit bestätigt der Gerichtshof die Rechtsprechung der deutschen Gerichte und die Auffassung des Deutschen Jagdschutzverbandes (DJV) und der Bundesarbeitsgemeinschaft der Jagdgenossenschaften und Eigenjagdbesitzer (BAGJE).
http://kjs-siegerland-wittgenstein.de/media/Aktuelles/Bejagungspflicht.doc
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