Kreisjägerschaft
Siegerland-Wittgenstein e.V.

im Landesjagdverband
Nordrhein-Westfalen e.V.
 
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Wildkatzenbeobachtung

Wildkatzenbeobachtungen im Hegering B ad Laasphe

Es gibt mittlerweile einige Beobachtungsmeldungen von Wildkatzen im Gebiet des Hegering Bad Laasphe und unter anderem auch zwei Video-Nachweise, die von Fachleuten als Wildkatze eingestuft wurden. Da es sich hier um eine geschützte Art handelt und Verwechslungen mit verwilderten Hauskatzen durchaus möglich sind, sollte man den Abschuss von wildfarbenen Hauskatzen vermeiden. Nachfolgend eine Beschreibung , die die wichtigsten Merkmale der Wildkatze zeigt.

 

 

Merkmale

Typische Merkmale der Wildkatze sind der breite, wuchtige Kopf, der dicke, relativ kurz erscheinende Schwanz mit meist 3 schwarzen Ringen und schwarzem stumpfen Ende, die fleischfarbene Nase und die nicht kontrastreiche sondern eher verwaschene getigerte Zeichnung auf graubeigem Grund. Ausgewachsen misst sie (vom Kopf bis zum Schwanzende) bis zu 120 cm und wiegt zwischen 4 und 8 kg. Die Augen liegen weit auseinander. An der Sohle befindet sich ein kleiner schwarzer Fleck. Das Fell an der Innenseite der Schenkel ist rötlich. Die Vorderpfote hat fünf Zehen (aber nur vier erscheinen im Abdruck), die Hinterpfote vier Zehen. Die Spuren zeigen keinen Krallenabdruck.

Ranz der Wildkatzen im Februar und März. Die Jungen kommen meist im April/Mai zur Welt in Baumhöhlen, Felsspalten oder verlassenen Bauen anderer Säuger. Tragezeit 63-69 Tage, meist 3-4 Junge. Wildkatzen können 7-10 Jahre alt werden. Im allgemeinen sind Wildkatzen Einzelgänger.

 

 

Lebensraum

Größere zusammenhängende Waldgebiete mit hohem Anteil an Freiflächen / Lichtungen (Waldrandzonen). Die Streifgebietsgrößen betragen z.B. in der Eifel 400 bis 2500 Hektar. Offenland wird bis zu einer Entfernung von 1000 Metern vom Wald regelmäßig genutzt; Kätzinnen bevorzugen aber Waldinnenräume und Bachtäler.

 

 

Ernährung:

Magenuntersuchungen ergaben, dass die Wildkatzen zu mehr als 80 % von Kleinsäugern leben, vor allem von Wühlmäusen. Lediglich im Winter, bei dichter Schneedecke, weichen sie auf größere Beutetiere wie Kaninchen, Hasen oder Vögel aus. "In Not" werden auch Eidechsen, Frösche und Insekten gefressen. Gleiches gilt auch für Aas und vegetarische Kost. Die Wildkatze kann keine Rehe reißen!

 

 

Verwechslungsgefahr mit der Hauskatze ist gegeben.

Die Wildkatze wirkt wegen ihres dichteren dicken Fells kräftiger und größer als die Hauskatze. (massiver und korpulenter als Hauskatze); im allgemeinen wirken auch die Beine der Wildkatzen dicker und die Behaarung länger als die der Hauskatze. Insgesamt wirkt der Körperbau plumper und die Schnauze wuchtiger und breiter.

 

 

Die Wildkatze - ein Sympathieträger

Die Wildkatze könnte vom Hegering Bad Laasphe sehr positiv zur Öffentlichkeitsarbeit eingesetzt werden. Sie ist eine sympathische Tierart und das Wiederauftauchen der Katze in Wittgenstein ist sehr interessant für viele Mitbürger. Diesen positiven Effekt sollten wir nutzen und Beobachtungsdaten aller Jäger des Hegerings zentral sammeln und auswerten. Es wird keinen Tourismus von Naturschützern zu den Beobachtungsorten geben und daher auch keine zusätzlichen Störungen in den Revieren durch die Mitteilung der Daten auftreten. Allerdings ist daran gedacht, nach Auswertung von Beobachtungsdaten unseren Mitbürgern auch öffentlich mitzuteilen, dass Beobachtungsdaten der Wildkatze von Jägern gesammelt werden und dass man sich um die Bestandsentwicklung dieser Tierart kümmert. Tue Gutes und rede darüber. Wir können unser Bild in der Öffentlichkeit durch diese Aktion sicherlich verbessern. Ich bitte daher darum, jede Beobachtung oder auch mutmaßliche Beobachtung von Wildkatzen an die unten genannte Adresse zu senden bzw. mir die Beobachtungsdaten telefonisch mitzuteilen.

Ein Formular zur Meldung von Wildkatzenbeobachtungen finden Sie untenstehend.

 

 

 

Meine Anschrift:

Stefan Völkel
Moltkestraße 29
57319 Bad Berleburg
02751 / 6979
Mail: stefan.voelkel(at)web.de

 

 

 

Wildkatzenbeobachtung

 

 

 

 

 

Datum: __________________________

 

 

Uhrzeit:__________________________

 

 

 

 

 

Beobachtungsort: ___________________________________

 

 

Ca. Höhe über NN: _______m

 

 

Wetter: ____________________________________________

 

 

Biotop: ____________________________________________

 

 

Anzahl:_____________________

 

 

Bemerkungen (z.B. Verhalten der Katze):

 

 

Nachweisart (ankreuzen):

  •  Sichtnachweis
  •  Foto- oder Videonachweis
  •  Spurennachweis

 

 

Name und Adresse des Beobachters:

 

 

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Erläuterung:

  • Im Feld "Beobachtungsort" soll die Flurbezeichnung genannt werden, z.B. Ilsetal, Kirschwiesental etc.
  • Im Feld "Biotop" soll der Beobachtungsort beschrieben werden, z.B. Buchenaltholz, Waldwiese, Windwurffläche
    etc.

Übersicht des im Jagdjahr 2007/2008

im Kreis Siegen-Wittgenstein erlegten Wildes

Die Details finden Sie in unserer Streckenliste.



 

 

ACHTUNG! Luftbilder vom Revier unter "Links"

Ab sofort besteht unter der Rubrik "Links" die Möglichkeit, sich das eigene Revier (oder das Revier des Nachbarn..) aus der Vogelperspektive anzusehen!

Und so geht´s:
Einfach unter der Rubrik "Links" mit der Maus "Luftbilder" anklicken - dann z. B. SIEGEN eingeben und dann mit Hilfe der linken Zoom-Tabelle das Revier finden!

Zudem besteht die Möglichkeit auf der angezeigten Karte mit gedrückter linker Maustaste das Zielgebiet per Hin- und Herschieben zu finden!

Wechselt anschließend auf die Anzeige "Hybrid" oder "Luftansicht" (in angezeigtem Bereicht rechts oben)


Viel Spass!

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