Waidmannsheil und

Willkommen

 

Herzlich willkommen auf der Seite der Kreisjägerschaft Siegerland-Wittgenstein.

Mit einem Waldanteil von 70 Prozent ist der Kreis Siegen-Wittgenstein mit 285 Revieren die Heimat der 1.700 organisierten Jägerinnen und Jäger. Rot-, Schwarz-, Muffelwild, Rehwild, Hasen, Fuchs und Waschbär sind in vielen Revieren heimisch.

Vier Rotwildhegegemeinschaften und eine Muffelwildhegegemeinschaft bewirtschaften revierübergreifend diese Schalenwildarten.

 

Veranstaltung: Jubilarehrung 2024

Datum/Zeit: 26.06.2024 um 15.00 Uhr

Ort: Restaurant Ginsburger Heide, Hilchenbach-Lützel

Veranstaltung: Jungjägerschlag 2024
Datum / Zeit: 14.09.2024 10.00 Uhr

Ort: Schießstand Röspe

Veranstaltung: Grüner Abend
Datum / Zeit: 26.10.2024 um 19.00 Uhr, Anmeldung notwendig !

Ort: Landhotel Dörr, Bad Laasphe Feudingen

Mach mit! – Natur leben, lieben und schützen!

Recruiting-Film des Landesjagdverbandes NRW

16. April 2018, Dortmund (LJV-NRW). Im Dezember 2017 ging der Landesjagdverband NRW mit einem vielbeachteten Image-Film auf Sendung. Selbst in den nordrhein-westfälischen Kinos lief der 75-Sekünder äußerst erfolgreich und eröffnet seither gerade Nichtjägern einen neuen emotionalen Blick auf die Passion der Jäger und deren tiefe Beziehung zur Natur.

Jetzt geht der Landesjagdverband noch einen Schritt weiter. Aus dem gleichen Filmmaterial wurde ein Recruiting-Film geschnitten. Er macht Lust auf mehr. Sein Appell: „Mach Dich gemeinsam mit uns stark für die Natur!“ Es gibt viele gute Gründe, Mitglied zu werden. Egal ob auf dem Schießstand, beim Autokauf, Brauchbarkeitsprüfungen oder bei der Drückjagd. Die Mitgliedschaft lohnt sich.

KJS Image Video Vorschau

Tipps & Häufige Fragen

Werden Sie Mitglied im Landesjagdverband NRW, der Kreisjägerschaft Siegerland-Wittgenstein und Ihrem Hegering vor Ort.

 

Onlineantrag hier:

Mitglied werden

Es gibt viele gute Gründe, Mitglied zu werden. Egal ob auf dem Schießstand, beim Autokauf, Brauchbarkeitsprüfungen oder bei der Drückjagd.

Die Mitgliedschaft lohnt sich.

1. Politische Vertretung:

Etwa 460 Hegeringe, 52 Kreisjägerschaften, LJV und DJV bilden gemeinsam eine flächendeckende und schlagkräftige Organisation.

2. Ehrenamtliches Engagement:

Nicht die da oben, sondern über 4 500 NRW-Jäger leiten ehrenamtlich in Vorständen und als Obleute die Geschicke des Verbandes in seinen verschiedenen Ebenen. Dieses Engagement gehört gewürdigt und unterstützt.

3. Erfolge zählen:

Auf massiven Druck des LJV wurde 2009 die Jagdsteuer in NRW abgeschafft. Die Wiedereinführung dieser Steuer konnte durch das Engagement des LJV bei der Jagdrechtsnovelle 2015 ebenso verhindert werden wie die schlimmsten Forderungen der Jagdgegner. Doch damit allein gab sich die Jägerschaft nicht zufrieden. 2016 führte der LJV die größte Volksinitiative der jüngeren nordrhein-westfälischen Geschichte durch. Aufgrund der Hartnäckigkeit des LJV NRW wurden 2018 endlich die erforderlichen Verbesserungen am Landesjagdgesetz vorgenommen.

4. Mit dem LJV Tausende Euro sparen:

Der LJV-Service bietet viele Sonderangebote für LJV-Mitglieder. Diese können etwa bei zahlreichen Automarken Rabatte bis zu 40 Prozent in Anspruch nehmen – das sind gleich mehrere Tausend Euro!

zum Service

5. Aktuelle Infos aus einer Hand:

LJV-Mitglieder werden durch den Rheinisch-Westfälischen Jäger aktuell und umfassend über das Jagdwesen in NRW informiert. Die Kosten für den RWJ-Bezug sind bereits im Mitgliedsbeitrag enthalten! Zusätzliche aktuelle Infos bieten die Auftritte von LJV, Kreisjägerschaften und Hegeringen im Internet und den sozialen Medien.

zum RWJ

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Sie wollen noch schneller aktuelle Infos erhalten? Schreiben Sie uns eine E-Mail an presse@ljv-nrw.de und melden sich zu unserem Newsletter an.

6. Förderung des Jagdwesens:

Die Jagd ist ohne gute Schützen und gute Hunde undenkbar. Jeder Jäger profitiert vom Engagement der Hegeringe, Kreisjägerschaften und des LJV auf diesen Feldern. LJV-Mitglieder müssen in vielen Fällen geringere Prüfungs- und Schießstandgebühren zahlen. Auch anerkannte Schweißhundestationen in NRW werden durch den LJV unterstützt.

zu den Schweißhundestationen in NRW

7. Aus- und Fortbildung auf höchstem Niveau:

Die Kreisjägerschaften halten exklusiv für LJV-Mitglieder hervorragende Kurse zur Vorbereitung auf die Jägerprüfung ab. Der LJV bietet seinen Mitgliedern eine Vielzahl von Kursen und Seminaren zu Selbstkostenpreisen!

zum Fortbildungsangebot

8. Erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit:

Meinungsumfragen bestätigen, dass das Ansehen der Jäger in der Öffentlichkeit kontinuierlich weiter verbessert wird. Grund dafür ist die intensive und professionelle Öffentlichkeitsarbeit durch unsere jagdlichen Organisationen, besonders vor Ort. Jeder Jäger, der die Jagd in Ruhe genießen kann, profitiert davon.

9. Mehr Freunde und Freude mit dem LJV:

Gerade in Kreisjägerschaften und Hegeringen wird Geselligkeit großgeschrieben. Das ist gut, denn so kann jedes LJV-Mitglied Kraft und Erholung für den Alltag schöpfen und neue Freunde (ggf. auch jagdlichen Anschluss oder Jagdgelegenheit) finden.

10. Die Zukunft der Jagd liegt in der Jugend:

Der LJV betreibt eine intensive Jugendarbeit, nach außen durch die Initiative Lernort Natur, nach innen durch die Jungen Jäger. Beides sichert die Zukunft der Jagd. Jeder Jäger kann also sicher sein, dass mithilfe des LJV das Jagdwesen und die Jäger in NRW aufs Beste gefördert werden.

Lernort Natur

Junge Jäger NRW

  • Am Telefon: genaue Angaben zu Name, Zeit, Unfallort (Straßenbezeichnung, Kilometerstein, Fahrtrichtung), Hergang, ggf. verletzte Personen und Wildtiere abfragen und notieren, falls erforderlich Polizei und Krankenwagen anfordern!
  • Am Unfallort: Eigensicherung beachten! Warnweste tragen, Warnblinkanlage einschalten, Warndreieck und Blinklampen aufstellen, u. U. beide Fahrtrichtungen absichern!
  • Unfallbeteiligte beruhigen und in Sicherheit bringen; Erste Hilfe leisten; Personen an der Verfolgung von verletztem Wild hindern!
  • Fachgerechte Tötung von verletztem Wild:
    Zuschauer wegschicken!
    Fangschuss: richtiges Kaliber wählen; Gefahr durch Geschosssplitter und Abpraller auf Asphalt einkalkulieren; Gefährdung von Personen ausschließen! Abfangen mit der kalten Waffe (Messer) nur bei ausreichender Übung und Erfahrung!
  • Wildbergung: Gummihandschuhe tragen, Wild fachgerecht versorgen, bei Verwertung Fleischhygiene-Bestimmungen beachten!
  • Bei flüchtigem Wild: Fluchtrichtung erfragen, Pirschzeichen markieren, Fahrzeug auf Spuren untersuchen!
  • Nachsuche auf Schalenwild nur bei ausreichender Erfahrung und brauchbarem Hund selbst durchführen; sonst Schweißhundführer bei einer anerkannten Schweißhundestation anfordern und einweisen!
  • Nachsuche auf sonstiges Niederwild mit brauchbarem Jagdhund: Wegen Straßennähe Feldleine verwenden!
  • KFZ-Schaden mit Haarwild: Bescheinigung für Teilkaskoversicherung ausstellen!
  • Entsorgung: rechtliche Vorschriften beachten!

weitere Infos:

Herunterladen: Besser langsam als Wild

  • Daten von Wildunfällen sammeln: Wildart, Alter, Geschlecht, Datum, Uhrzeit, Ort mit Straßennamen, Kilometerangabe!
  • Revierkarte (1:10.000 oder 1:5.000) mit jagdlichen Einrichtungen erstellen: Kanzeln, Wildäckern, Fütterungen, Kirrungen, Salzlecken, Pirschpfaden etc. und Einstände, Wechsel, Baue, Horstbäume usw. einzeichnen!
  • Straßenabschnitte mit hohem Anteil von Wildunfällen begutachten: Wechsel, straßennahe Dickungen und Äsungsflächen, Mastbäume, Zäunungen, Zwangswechsel usw. identifizieren und in Karte eintragen!
  • Daten (am besten über mehrere Jahre) auswerten: Wo sind Wildunfallschwerpunkte?
    Wann ereignen sich die meisten Unfälle?
    Welches Wild ist besonders gefährdet?
  • Informationen mit Reviernachbarn austauschen!
  • Mögliche Ursachen für Wildunfälle ermitteln!
  • Prüfen, welche dieser Ursachen beeinflusst werden können!

Herunterladen: Artikel aus dem RWJ 04/2010

  • Frühzeitige Beteiligung bei Bauvorhaben: Belange von Wild und Jagd einbringen; Lebensraumverbund erhalten; Wildkorridore wiederherstellen; Störungen minimieren!
  • Geeignete Standorte für Querungshilfen und Wanderkorridore ermitteln und bei Planungen einbringen!
  • Vorhandene Querungshilfen für Wild optimieren: Anbindung durch Hecken und Wildschutzzäune als Leitstrukturen, Minimierung von Störungen, geeigneter Farbanstrich und Bodenbelag!
  • Bei Neu- und Ausbau von Straßen: für Wild unattraktive Saatgutmischungen als Straßenbegleitgrün vorschlagen, masttragende Baumarten am Straßenrand vermeiden!
  • Beratung von Revierinhabern, Jagdgenossenschaften und Behörden: Situation analysieren, Ursachen ermitteln, Maßnahmen vorschlagen!
  • In Unfallkommmissionen und bei Verkehrsschauen der Straßenverkehrsbehörde als Sachkundiger beteiligen lassen!
  • Bei der Bereitstellung aktueller Karten und Ansprechpartner durch die Untere Jagdbehörde für die Polizei mitwirken!
  • Öffentlichkeitsarbeit!

Das Aufstellen von Warnschildern muss immer vom Straßenbaulastträger genehmigt werden; die Informationen über Schalenwildwechsel, Wanderkorridore und Wildunfallschwerpunkte sollten den Verkehrsbehörden und Straßenplanern zugänglich gemacht werden. Die Faltblätter können über den LJV-Shop bezogen werden oder sofort als PDF-Dateien heruntergeladen werden.

Dr. Ingrid Hucht-Ciorga
Landesbetrieb Wald und Holz NRW
Forschungsstelle für Jagdkunde und Wildschadenverhütung NRW

Herunterladen: Besser langsam als Wild

Vermeidung von Wildunfällen – Tipps für die Praxis im Jagdrevier

In Zusammenarbeit mit der Forschungsstelle für Jagdkunde und Wildschadenverhütung NRW wurden zwei Faltblätter entwickelt. Das Faltblatt „Wildunfall – Informationen für den Autofahrer“ ist an die allgemeine Öffentlichkeit gerichtet und gibt Hinweise zur Vermeidung von Wildunfällen und Informationen für den Schadensfall.

Das Faltblatt „Vermeidung von Wildunfällen – Tipps für die Praxis im Jagdrevier“ richtet sich an Jagdausübungsberechtigte und Revierinhaber. Im Folgenden ist der Text dieses Faltblattes abgedruckt. Beide Faltblätter können über den LJV-Shop bezogen oder als PDF-Dateien heruntergeladen werden.

Herunterladen: Wildunfälle Nichtjäger

Herunterladen: Wildunfälle Jäger

Herunterladen: Artikel aus dem RWJ 04/2010

Wildunfälle vermeiden – Wie?

  • Wilddichte anpassen, ggf. zusätzliche Abschüsse beantragen! Bei weiblichem Schalenwild (außer Schwarzwild) sowie Kitzen und Kälbern beiderlei Geschlechts gilt der Abschuss als Mindestabschuss, der um 20 % überschritten werden darf!
  • Bejagung optimieren: störungsarme Jagdarten wählen; frühzeitiger Eingriff in die Jugendklasse, z. B. Schmalrehbejagung im Mai!
  • Vorsichtsmaßnahmen bei der Jagdausübung, besonders bei Gesellschaftsjagden in Straßennähe beachten (Gefährdungszone 500 m): Hinweisschilder in Abstimmung mit Straßenverkehrsbehörde und Baulastträger aufstellen, Treiben und Drücken immer weg von der Straße anlegen; Jagdhunde nur in ausreichender Entfernung zur Straße schnallen!
  • Wildlebensraum verbessern und beruhigen: Gehölzinseln und Hecken als Rückzugsgebiete anpflanzen, Äsungsflächen und Tränken anlegen! Kirrungen, Wildäcker und Wildwiesen ausreichend weit abseits von Straßen anlegen; Lockwirkung beachten!
  • Störungen verringern: Wanderer, Hundehalter, Reiter, Beeren- und Pilzsammler über Wildruhezonen/-einstände aufklären!
  • Freie Sicht zum frühzeitigen Erkennen von Wild ermöglichen: Einflussnahme auf Straßenbaulastträger und Grundstückseigentümer!
  • Überflüssig gewordene Zäune entlang von Straßen entfernen bzw. entfernen lassen!
  • Schäden an Wildschutzzäunen dem Straßenbaulastträger melden!
  • Wilddurchlässe und Wildbrücken nicht als Zwangswechsel missbrauchen!
  • Wildwarnreflektoren an Leitpfosten anbringen (Genehmigung des Straßenbaulastträgers einholen)!

Kontakt

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    Anschrift

    Kreisjägerschaft Siegerland-Wittgenstein e.V.
    Kolbestrasse 21
    57234 Wilnsdorf

    Kontaktdaten

    Fon: 0171 497 0385
    Mail: info@kjs-siegerland-wittgenstein.de

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    Empfänger: KJS Siegerland-Wittgenstein e.V.
    IBAN: DE16 4605 3480 0000 0125 75