Kreisjägerschaft
Siegerland-Wittgenstein e.V.

im Landesjagdverband
Nordrhein-Westfalen e.V.
 
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Freut sich über den Wahlausgang: KJS-Vorsitzender Heinz-Hartmut Müller   Traurig über den Wahlausgang: Minister Remmel (BG90)

 

 

BG90/SPD-Niederlage

"Auch das Jagdgesetz abgewählt"

15. Mai 2017 | "Mit der bisherigen Landesregierung ist auch das Landesjagdgesetz abgewählt worden." Mit dieser Feststellung kommentierte der Landesjagdverband das Ergebnis der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen. Der Vorsitzend der Kreisjägerschaft Siegerland-Wittgenstein, Heinz-Hartmut Müller, stellte dazu heute im WDR-Interview fest: "Ich kann mein Glück noch gar nicht fassen". Minister Johannes Remmel habe mit seinem so genannten "ökologischen Jagdgesetz" Jagd und Wild keinen Gefallen getan.

Die Wahlgewinner haben sich vor der Wahl klar positioniert, dieses von Anfang an gegen die Hauptgetroffenen gerichtete und missratene Gesetz aufzuheben und von Grund auf zu korrigieren. Dies ist unter Führung des künftigen Ministerpräsidenten Armin Laschet rasch möglich, da dafür von den Wahlgewinnern bereits konkrete Positionen erarbeitet worden sind, wie LJV-Landespressesprecher Andreas Schneider schreibt. Jetzt müsse die Chance entschlossen genutzt werden, Schluss zu machen mit einer bevormundenden Politik gegen Land und Leute: Die Forderungen des Landesjagdverbandes sind mit der von der abgewählten Landtagsmehrheit abgewiesenen „Volksinitiative für ein ideologiefreies, praxisgerechtes Jagdrecht in NRW“ bereits benannt:
• Ausdehnung der Hegepflicht und des Aneignungsrechtes durch Wiederherstellung des jagdrechtlichen Tierartenkatalogs auf alle heimischen Tierarten im Sinne von § 2 Abs. 1 BJG
• Angemessene Jagdzeiten auf nicht im Bestand bedrohte Wildarten
• Erleichterung von Schonzeitaufhebungen zur Vermeidung übermäßiger Wildschäden
• Sicherstellung einer flächendeckenden Bejagungsmöglichkeit, Jagdbeschränkungen und Jagdverbote (auch in Schutzgebieten) müssen die Ausnahme bleiben
• Stärkung des Jagdschutzes
• Verbesserung des Wildschutzes und des Schutzes von Bodenbrütern durch praxisgerechte Regelungen zur Fang- und Baujagd sowie zur Prädatorenbejagung
• Wiedereinführung praxis- und tierschutzgerechter Regelungen zum Füttern und Kirren von Wild
• Tierschutzgerechte Regelungen zur Ausbildung von Jagdhunden, die sich am Einsatz der Hunde in der Jagdpraxis orientieren
• Wirksamer rechtlicher Schutz aller jagdlichen Einrichtungen vor widerrechtlicher Benutzung und vor Beschädigung
• Stärkung der an demokratischen Grundsätzen ausgerichteten Mitwirkungs- und Mitbestimmungsrechte der Jagdrechtsinhaber und Jäger bei jagdbehördlichen Entscheidungen
• Unverzügliche Abschaffung der Jagdabgabepflicht für alle Jagdscheininhaber
• Strikte Trennung der Rechtskreise Jagdrecht und Naturschutzrecht, unter anderem durch Aufnahme einer umfassenden Unberührtheitsklausel im Landesnaturschutzgesetz


Schießstand eingeweiht


Schießstand Röspe wird eingeweiht

Die Kreisjägerschaft weiht am 12. Mai den 2016 fast vollständig neugebauten Schießstand in Röspe ein. 

 


Jagd als Wahlkampfthema in NRW

Netphen, 25. März 2017 | Mit einem deutlichen Appell wandte sich Andreas Schneider an die Jägerschaft: „Gehen Sie hin, der ganze ländliche Raum soll wählen gehen!“ Schneider ist Pressesprecher des Landesjagdverbandes, wohnt in Netphen-Salchendorf und er richtete seine Worte an den Hegering Netphen, der in seinem Heimatort Salchendorf im vollen Saal des Gasthofs Johannland tagte.

Bei der Hegerings-Versammlung machte Andreas Schneider deutlich, dass das von der grünroten Landesmehrheit 2015 verabschiedete neue Jagdrecht „für uns noch lange nicht erledigt ist“: „Das Landesjagdgesetz ist ein Thema für den Wahlkampf geworden“. Der Leiter des Referats für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit beim Landesjagdverband in Dortmund schilderte die Situation wenige Wochen vor der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen. Nach der Volksinitiative, in dem mehrere Verbände aus verschiedenen naturnahen Bereichen die Landespolitik zur erneuten Behandlung des Jagdrechts gezwungen hatte, gebe es Signale, dass es nach der Wahl Möglichkeiten zur Änderung des Gesetzes gebe. „Wir treiben die Politik vor uns her“, beschrieb Schneider die Lage. Selbst der Umweltminister Johannes Remmel (Bündnis 90) habe eingestanden, in dem neuen Gesetz in Sachen Schwarzwildbejagung „nicht den Königsweg gefunden“ zu haben.

Die Jägerschaft werde natürlich keine Wahlempfehlung für den Termin am 14. Mai geben. Der Salchendorfer LJV-Referatsleiter appellierte aber – wie schon Anfang Februar der LJV-Landespräsident Müller-Schallenberg - an die Jägerinnen und Jäger, eine „koalitionsfähige Partei“ zu wählen. Andreas Schneider fügte hinzu, dass es nicht vernünftig sei, Parteien „an den Rändern“ des Spektrums zu wählen. Siehe auch


 

Wildschwein im Friseurladen erschossen

Irrläufer am Samstagnachmittag in der Siegener Innenstadt

28. Januar 2917 | Der Wald ist sicherer als die Siegener Innenstadt, auf jeden Fall für ein Wildschwein: Um 16.12 Uhr klingelten bei der Polizei die Telefone im Minutentakt. Anrufer meldeten ein Wildschwein, das orientierungslos durch die Siegener Innenstadt lief. Streifenbeamte bestätigten vor Ort den Irrläufer und blieben dran. Im Bereich Koblenzer Str./Obergraben, der zu dieser Uhrzeit durch Fußgänger und Fahrzeugverkehr stark belebt war, sprang das Tier durch die Glasscheibe einer Eingangstür eines Friseurgeschäfts. Das Geschäft hatte zu diesem Zeitpunkt schon geschlossen, es befanden sich keine Personen darin. Das Wildschwein versteckte sich in den hinteren Räumen. Die Polizei meldete anschließend: "Das Geschäft wurde mit einem Streifenwagen verbarrikadiert. Es bestand die Gefahr, dass das offenbar verletzte Tier bei einer weiteren Flucht Menschen verletzt hätte. Der alarmierte Jagdausübungsberechtigte erlegte das Tier in dem Geschäft mit zwei Schüssen. Es wurde bei dem Vorfall niemand verletzt."


Schonzeit für Überläufer aufgehoben

13.12.2016 | Die Untere Jagdbehörde hat heute die Schonzeit für Überläuferbachen und Überläuferkeiler bis zum 28. Februar 2017 aufgehoben. Hier die Verfügung